Datum: Oktober 2026
Branche: Chemische und industrielle Pulver
Angebotene Produkte: Kundenspezifische FIBC-Big-Bags mit Ausgießer (mit PE-Auskleidung)
Unser Kunde betreibt ein Zementwerk eines der führenden Zementkonzerne Südchinas mit einer Jahreskapazität von mehreren Millionen Tonnen und mehreren automatischen Ventilsack-Verpackungsanlagen. Die bisherigen Standard-Ventilsäcke wiesen drei wiederkehrende Probleme auf: Ein zu großer Spalt zwischen Ventilhülse und Einfüllstutzen führte beim Befüllen zum Austreten von Zementstaub; eine unzureichende Bodenverklebung verursachte hohe Bruchraten beim Stapeln und Langstreckentransport; und eine ungenügende Feuchtigkeitssperre ließ den Zement während der Lagerung im feuchten südlichen Klima verklumpen. Benötigt wurde ein 25 kg schwerer Außenventilsack, der präzise auf die vorhandenen Sackabfüllanlagen passte und gleichzeitig die Probleme mit Staub, Bruch und Feuchtigkeit löste.
Projektherausforderungen
Unsere individuelle Lösung
Unser technisches Team leitete die Spezifikation von der Sackablageanlage des Kunden ab und maß die Auslaufabmessungen. Daraus wurde eine kontrollierte Konstruktionszeichnung (Dokument Nr. EN-VB-25K-BB-01) erstellt, die aus vier Modulen besteht.
① Formgeometrie und Nennmaße (Abbildung 1): Beutellänge L = 580 mm ±5, Beutelbreite W = 400 mm ±3, Bodenfalte G = 100 mm ±3, Ventilhülse 150 mm vom Beutelrand mittig angeordnet. Der Deckel ist oben mit einem versiegelten Streifen mit Entlüftungslöchern versehen – Luft entweicht beim Befüllen, Staub bleibt anschließend im Beutel. Ein 120 × 80 mm großer Freiraum auf dem Beutelkörper ist für die sekundäre Kennzeichnung und Etikettierung vorgesehen.
② Ventildichtungsmechanismus & Schneidrohling (Abbildung 2): Eine selbstschließende Ventilklappe wird durch das einströmende Material geöffnet und nach dem Zurückziehen des Auslaufs durch den internen Pulverdruck wieder geschlossen – eine pulverdruckbedingte Selbstabdichtung, die Rückschläge an der Quelle verhindert. Hülsenaußendurchmesser φ100 mm, effektive Hülsenlänge 130 mm, Ventilplatte 200 × 130 mm, positioniert auf einer 520 mm breiten Bahn, sodass die geformte Hülse exakt an der vom Absetzer erwarteten Stelle landet.
③ Vierlagiger Verbundaufbau (Abbildung 3): Äußere dehnbare Kraftpapierschicht 90 g/m² (bedruckbar, abriebfest) + PE-Extrusionsbindeschicht 18 g/m² + mittlere dehnbare Kraftpapierschicht 80 g/m² (Festigkeit und Steifigkeit) + innere PE-Barrierefolie 25 μm (Feuchtigkeits- und Dampfsperre) – Gesamtgewicht ≈210 g/m² ±5 %. Lagenanzahl (3–5) und PE-Folienstärke (20–35 μm) sind je nach Festigkeits-, Barriere- und Kostenanforderungen wählbar.
④ Technisches Datenblatt (Tabelle 1): Nennfüllmenge 25 kg, Sackgewicht 210 g ±5 %. Zugfestigkeit ≥700 N/50 mm MD und ≥600 N/50 mm CD; Schälfestigkeit zwischen den Lagen ≥2,5 N/15 mm; Falltest: 1,2 m × 3 Stürze ohne Bruch; Stapelbelastung: 8 Lagen × 72 h ohne Verformung; Wasserdampfdurchlässigkeit ≤5 g/m² pro 24 h bei 38 °C / 90 % r. F.; Fülltemperatur ≤80 °C; Dichtheitsprüfung des Ventils durch Umdrehen des gefüllten Sacks. Hergestellt nach GB/T 9774 und geprüft nach ISO 7965-2.
Die Ergebnisse
✔ Nach dem Wechsel zu unseren maßgefertigten Blockbodenventilsäcken erreichte der Kunde Folgendes:
✔ Staubeintritt beim Abfüllvorgang praktisch ausgeschlossen, sauberere Werkstatt und geringerer Materialverlust.
✔ Die Bruchrate sank von etwa 1,5 % auf unter 0,3 %, und es gab deutlich weniger Beschwerden über Stapelung und Transport.
✔ Keine Verklumpung nach 6 Monaten Lagerung in feuchtem Klima.
✔ Ventilhülse passend zum Beutelplatzierer, weniger störungsbedingte Ausfallzeiten, Anlageneffizienz um ca. 15 % gesteigert.